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Schulen

Die Erfolge in den Kindereinrichtungen haben sich mittlerweile herumgesprochen und somit profitieren jetzt auch die Grundschulen von den tierischen Besuchsdiensten.

Das Tier wird in Schulen aktiv in den Unterricht mit einbezogen. So wird z.B. im Biologieunterricht der Körperbau und die Verhaltensweise des Hundes studiert. Die Kinder können mit ihm spielen und zusammen mit ihm spazieren gehen. So lernen sie, wie man sich gegenüber dem Hund verhält und werden vertrauter und selbstsicherer im Umgang mit dem Tier.

Die Grundschüler lernen, die Körpersprache des Hundes zu verstehen und erhalten einen Einblick in „ein tierisches Hundeleben“. Da Hunde zirka sieben mal lauter hören als wir Menschen, ist Rücksicht die oberste Devise. Selbst der größte Raudi, wird in Gegenwart des Hundes zum „zahmen Lamm“. Die Kommunikation zwischen ruhigen und aufgeweckten Kindern wird gefördert – intensive Beziehungen untereinander und zum Hund – entstehen.

Seit September 2008 besucht Sachsen-Anhalts erster Schulhund eine Lernbehinderten Schule im Landkreis Börde. Sein Frauchen ist dort Lehrerin und nimmt den Rüden 2-3 mal in der Woche zum Unterricht mit.